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Der Dialog

hier

Hier finden Sie die eingereichten Filme, Dokumentationen, Bilder und andere Beiträge der teilnehmenden Schulen und Gruppen.

Eine ausführliche Reisedokumentation der nordrhein-westfälischen Reisegruppe nach Haifa finden Sie im Blog.

 

Begegnungen2005 - ein stetiger Partner in Nordhausen

Im Juni war eine Jazzband aus Rosh Ha'ayin zu Gast in unserem Projekt BEGEGNUNGEN2005 Nordhausen 2009. Die Jugendlichen haben bei Gastfamilien gewohnt und es sind Freundschaften entstanden. Mit ihrer Musik haben sie in unseren Konzerten "Instruments of Peace" die Jugend in Nordhausen begeistert.

Im Dezember wird der Mädchenchor "Meytav Vocal Ensemble" aus Rosh Ha'ayin nach Frechen in NRW kommen. In den Städten Frechen, Bergheim, Hilden und Düsseldorf werden sie in den Konzerten "Instruments of Peace" gemeinsam mit deutschen Jugendlichen die Adventskerzen und die Chanukka-Kerzen anzünden und Lieder zum Advent und zu Chanukka singen. Eine Dokumentation der Begegnungen in Frechen kann uner dem folgenden Link in Form eines PDFs heruntergeladen werden:
Europaprojekt BEGEGNUNGEN2005 Frechen 2009

"Wir freuen uns, dass die Städte Rosh Ha'ayin und Dachau eine Städtepartnerschaft eingegangen sind", so der Vertreter des Begegnungen2005 e.V., Michael Krebs. Die Tagesschau berichtete darüber am 6. Oktober:

www.tagesschau.de/ausland/staedtepartnerschaft102.html

 

Musikalische Begegnungen

Im Juni diesen Jahres waren junge Jazz-MusikerInnen aus Israel zu Gast in Nordhausen. Nicht nur ihre gastgebenden deutschen Jugendlichen haben sie mit ihrer Musik erfreut. Nordhausen war eine Stadt im Jazz-Fieber. Viele Freundschaften wurden geschlossen. Für die israelischen und deutschen Jugendlichen war es ein unvergessliches Erlebnis. Wir alle freuen uns, wenn wir wieder Jazz aus Israel in Nordhausen hören können. Sehen sie unter dem folgenden Link ein kurzes Video eines Auftritts in Nordhausen.


Kontakt:
Michael Krebs
BEGEGNUNGEN2005 e.V.
Büro Köln/Cologne Office
mk <ät> malereimedizinmusik.de

 

Das Dreikönigsgymnasium Köln und die Open Democratic School in Tel Aviv/Yafo

 

Seit dem Jahr 1998 ist das Dreikönigsgymnasium in Köln im deutsch-israelischen Jugendaustausch engagiert. Partnerschule in Israel ist die Open Democratic School in Tel Aviv/Yafo.Unten stehend dokumetiert NRW/Israel: Bei uns... bei euch? das nun bereits schon seit einem Jahrzehnt andauernde Engagement.

Das Dreikönigsgymnasium zur Frage:
Warum eine Schulpartnerschaft mit Israel?

  • Wir wollen, dass die heranwachsende Generation sich mit unserer deutschen Geschichte, insbesondere mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzt.
  • Wir begegnen in diesem Land wichtigen Stätten von gleich drei Weltreligionen: Judentum, Christentum und Islam.
  • Wir lernen die eigenen religiösen Wurzeln besser kennen.
  • Wir lernen eine andere, von vielen Einflüssen geprägte Kultur kennen.
  • Uns wird die Prägung unserer Kultur durch deutsche Juden bewusster.
  • Wir lernen den politischen Brennpunkt Naher Osten differenzierter wahrzunehmen.
  • Wir wollen neue Erinnerungen zwischen Israelis und Deutschen aufbauen.

 

Ausschnitt der Reisedokumentation

(Dieser und weitere Berichte finden sich ebenfalls im Reise-Reader, den wir zusammengestellt haben)

Galiläa

Am dritten Tag unseres Aufenthaltes in Israel, dem 17.03.2009, traten wir eine Tagestour nach Galiläa an. Unsere erste Station war Nazareth, die Stadt, in der Jesus aufgewuchs und aus der seine Eltern stammten. Die Fahrt dorthin dauerte etwa zwei Stunden. Als erstes besuchten wir die Verkündigungskirche, das wohl wichtigste Bauwerk Nazareths, da dort die "Geschichte Jesu Christi" begann.


Hier soll nämlich der Engel Gabriel Maria verkündet haben, dass sie einen Sohn zur Welt bringen  wird. Die Kirche wurde in ihrer bisherigen Zeit schon sehr oft zerstört und wieder aufgerichtet. So, wie wir sie heute bewundern können, baute man sie in den 1950er Jahren wieder auf. Über der Tür der Kirche steht der Spruch: "Verbum caro factum est et habitavit in nobis". Das heißt: "Das Wort ist Fleisch geworden und es hat unter uns gewohnt", aus dem  Evangelium nach Johannes. Die vom Architekten Giovanni Muzio entworfene Kirche besteht aus zwei Ebenen. Die obere Ebene entspricht dem Grundriss der alten Kreuzfahrerkirche aus dem 12.Jhd. Darunter liegt die byzantinische Kirche. Die neue Basilika, wie sie auch genannt wird, ist der größte christliche Sakralbau im ganzen Nahen Osten. Rund um die Kirche herum befindet sich ein Gang, an dessen Wand Bilder der Verkündigung aus Marmorsteinen hängen. Diese Bilder stammen aus den verschiedensten Ländern der Erde.

Nach dem Besuch der Kirche schlenderten wir in kleinen Gruppen durch den sogenannten "Suk", den Bazar in Nazareth und hatten die Möglichkeit, etwas zu essen, zu trinken oder zu kaufen.

Unsere zweite Station war der Berg der Seligpreisungen, auf dem Jesus vermutlich die Bergpredigt gehalten hat und von dem aus wir bei herrlichem Sonnenschein einen wunderschönen Ausblick auf den See Genezareth und die jordanischen Berge am Horizont hatten. Auf dem Berg der Seligpreisungen steht die Kirche der Seligpreisungen, welche aufgrund der acht Seligpreisungen   vom Architekten Antonio Barluzzi achteckig entworfen wurde. Außerdem ist sie im Stil der Neurenaissance gebaut. Verwaltet wird die Kirche und das angrenzende Hospiz von den franziskanischen Schwestern des "Unbefleckten Herzens Mariens".

Neben der Kirche ließen wir uns dann auf ein paar Treppen nieder und unser Guide erklärte uns in einem ausführlichen Gespräch die Seligpreisungen mithilfe der Bibelstellen. Um uns mit einzubinden hatten wir dann die Aufgabe, darüber zu diskutieren ob man Menschen beurteilen darf.

 

Der See Genezareth liegt 212 Meter unter dem Meeresspiegel und ist somit der tiefstgelegene Süßwassersee der Erde. Er ist 21km lang, an seiner breitesten Stelle 12km breit und 46m tief. Er ist 165km² groß und der Umfang beträgt 53km. Die größte Ortschaft am Ufer des Sees ist die Fischerstadt Tiberias, im Norden befinden sich viele Stätten, an denen Jesus gewirkt haben soll und im Osten findet man die Golanhöhen. Sehr viele Geschichten aus dem Neuen Testament werden am See Genezareth lokalisiert.

 

Auf dem Rückweg machten wir dann bei der Abfahrt vom Berg der Seligpreisungen noch einen Stop in Kafarnaum. Biblisch gesehen spielt Kafarnaum als Wohn- und Wirkungsort Jesu Christi eine wichtige Rolle. Laut dem Matthäus -Evangelium zog Jesus dorthin, nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte. Auch viele seiner Jünger stammten hierher, wie zum Beispiel die  Brüder Simon Petrus und Andreas und auch Jakobus und Johannes (die Söhne des Zebedäus). Jesus soll in der Synagoge von Kafarnaum gelehrt und im Haus des Petrus gewohnt haben. Bei Ausgrabungen fand man einen achteckigen Kirchenbau, welcher über einem Wohnhaus errichtet worden war, wahrscheinlich war dieses das Haus des Petrus. Im Jahr 1990 wurde über den Ausgrabungen eine auf Stelzen stehende Kirche erbaut, die die Ausgrabungen schützen soll. Auch die alte Synagoge wurde ausgegraben, jedoch kann dieser Bau nicht der sein, von dem in der Bibel die Rede ist, da er wesentlich später erbaut worden sein muss. Es wird aber vermutet, dass er auf einen vorigen Bau gesetzt wurde.

Auf dem angrenzenden Gelände der griechisch-orthodoxen Christen wurden einige Wohnhäuser gefunden. Man baute dort eine Kirche hin, die den sieben Aposteln geweiht ist, welchen Jesus nach seiner Auferstehung erschienen war.  Zum Abschluss unserer Tagestour hatte unser Guide noch eine Überraschung für uns. Als Belohnung für unsere Konzentration und Aufmerksamkeit brachte er uns direkt ans Ufer des Sees, wo wir dann die Möglichkeit hatten, von ihm selbst auf  einem kleinen Feuer frisch gekochten Kaffee zu trinken, uns zu unterhalten, Fragen zu stellen, mit den Füßen in den See zu gehen, Fotos zu schießen oder einfach nur dazusitzen und dem wunderschönen Sonnenuntergang zuzuschauen.

Nach der Rückfahrt nach Tel Aviv trafen sich abends alle, um einen schönen und lustigen Tagesabschluss in den Straßen Tel Avivs zu verbringen.

             Ein Bericht von Angela Klein


Neben den Fotos aus dem oben stehenden Bericht können Interssierte auch die gesamte Fotosammlung der Resie als PDF herunterladen:

Fotosammlung

 

Water as a Source of Life: Gemeinschafftsprojekt der Willy-Brandt-Schule in Mülheim und der Ort-Shapira-Highschool/ Kfar Saba Israel

Der Kontakt zwischen der Ort-Shapira-Highschool/ Kfar Saba und der Willy-Brandt-Schule in Mülheim an der Ruhr besteht seit etwa 15 Jahren. In den ersten Jahren stand der Holocaust im Zentrum des Austausches, wobei jeweils ein spezielles Thema ( "Anne Frank", "Stolpersteine" usw. ) verabredet wurde.  Vor einigen Jahren hatten die Beteiligten die Idee, "andere" Themen in das Zentrum der Begegnungen zu stellen. So einigten sie sich für den letzten Austausch auf das Thema "Wasser in Israel", das dann im Vorlauf der Begegnungen in den Gruppen in Israel und Deutschland vorbereitet wurde. Die eigentliche Projektarbeit begann mit dem Eintreffen der Reisegruppe aus NRW in Israel. Es wurden gemischte Gruppen gebildet ( jeweils 2 Israelis, 2 Deutsche), die dann einzelne Unterthemen bearbeiten. Begleitend zur Schreibarbeit in der Schule wurden wichtige Orte der Wassergewinnung in Israel besucht.

 

So entstand die Projektmappe "Water as a source of life", wobei die redaktionelle Arbeit wegen der Kürze des Austausches nicht ganz in Israel geleistet werden konnte. Die einzelnen Gruppenmitglieder haben dies per Internet nach dem Austausch getan.

Natürlich wurde das Projekt so angelegt, dass genügend Zeit verblieb, um einander kennen zu lernen, Spaß zu haben, zu diskutieren, einfach die gemeinsame Zeit zu genießen.


 

 

Erfahren Sie hier mehr zu diesem Projekt aus dem Tagebuch der Reise nach Israel und aus den gemeinsam zwischen israelischen und deutschen Jugendlichen dokumentierten Ergebnissen in der Projektmappe "Water as a source of life".

 

Israel-AG des Rhein-Sieg-Gymnasiums 2009

Das diesjährige Schüleraustauschprogramm des Rhein-Sieg-Gymnasiums aus Sankt Augustin stand unter dem von der Landesregierung vorgegebenen Thema: "Living together in peace".

Gleich zu Beginn des Austauschs stand am 2. Mai ein gemeinsames Kennenlernen in der Sporthalle des Gymnasiums auf dem Programm. Dazu eigneten sich besonders das Klettern an der Kletterwand und zahlreiche die Gemeinschaft fördernde Aktivitäten. Wir erhielten  Besuch von der Taekwondo-Abteilung der SSG Sankt Augustin. Sportler aus unterschiedlichen Regionen dieser Welt zeigten uns, wie man gemeinsam friedlich zusammen in einem Verein Sport treiben kann. Der Trainer der Gruppe, Amir Sultani, konnte uns kurz darstellen, wie er als afghanischer Asylbewerber schließlich die deutsche Staatsbürgerschaft erlangte und ihm die hauptamtliche Trainertätigkeit in der SSG dazu verholfen hat, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren.

Während der Großteil der deutsch-israelischen Schülergruppe zu einer fünftägigen Fahrt nach Berlin und Halberstadt antraten, besuchten zwei daheim gebliebene Schülerinnen eine Veranstaltung in Siegburg zum Thema "Menschen mit Zuwanderungsgeschichte - erfolgreiche Wege der Integration". Die Gruppe, die nach Berlin gefahren war, hatte dort Gelegenheit mit einer ehemaligen Schülerin des Rhein-Sieg-Gymnasiums, Feza Inan, ein Gespräch über die Integration ihrer Familie, die ursprünglich aus der Türkei stammt, zu führen. Auch Familie Inan ist ein Beispiel für eine gelungene Integration.

Natürlich standen auch andere Themen auf dem Programm, die spezifisch für ein deutsch-israelisches Schüleraustauschprogramm sind. So besuchten wir in Berlin gemeinsam das Haus der Wannseekonferenz, das Jüdische Museum, die Neue Synagoge und lernte bei einem Zeitzeugengespräch im Museum  der Blindenwerkstatt des Otto Weid Frau Inge Deutschkron kennen, die im Untergrund das Naziterrorregime überlebt hatte.

Wir besuchten auch das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen, in dem wir gemeinsam - deutsche und israelische Schüler(innen) - eine für uns sehr eindrucksvolle Gedenkfeier gestalteten. Während der bewegenden Zeremonie trugen wir Gedichte und Lieder vor und gedachten mit vorbereiteten kurzen Reden den Opfern des Nationalsozialismus. 

Sehen Sie im unten stehenden Video Auszüge der Gedenkfeier, die wir gemeinsam mit unseren israelischen Freund(innen) im ehemaligen KZ Sachsenhausen vorbereiteten.

klicken Sie hier, um einen Videoausschnitt der Gendenkfeier zu sehen


Auf dem Weg zurück fuhren wir über Halberstadt. Hier wurde die Gruppe von der Schulleitung des dortigen Gymnasiums, des Martineums, herzlich empfangen. Schüler(innen) des Martineums führten uns anschließend durch ihre Stadt und zeigten uns, neben den zahlreichen historischen Gebäuden, auch die Spuren jüdischen Lebens in Halberstadt.


Es lag nahe, die Nähe zum Harz auszunutzen, um dort durch das wundervolle Bodetal zu  wandern.

Wieder in Sankt Augustin zurück, besuchte man auch noch eine Fachhochschule in Köln-Deutz und in Bonn das Haus der Geschichte, in dem die Israelis eine Fülle von interessanten Informationen aus dem Nachkriegsdeutschland erhielten. Die deutsche Gruppe hatte den Schwerpunkt  des Besuches auf das Thema "Gastarbeiter" gelegt.


Natürlich durfte auch das fröhliche Zusammenleben nicht zu kurz kommen. So hatten wir zu Beginn des Programms Gelegenheit, das Spektakel "Rhein in Flammen" mitzuerleben, einen Ausflug ins "Phantasialand" bei Brühl zu unternehmen und abends viel gemeinsam zusammen zu sitzen, zu diskutieren und zu feiern.

Eine gemeinsame Fahrt mit den gastgebenden Eltern zur Marxburg und eine spektakuläre Wanderung durch die Ruppertsklamm rundeten die Ausflüge vor Ort ab.

Ziel war es unter anderem, den israelischen Mitschüler(innen) Projekte in Deutschland vorzustellen, in denen Integration erfolgreich stattgefunden hat oder immer noch stattfindet, ihnen aber auch zu zeigen, dass die junge deutsche Generation sich sehr wohl  immer noch mit den Verbrechen der Nazizeit beschäftigt und daraus Verantwortung für die Zeit heute ableitet.

Das Rhein-Sieg-Gymnasium wollte den israelischen Partnern aber auch das moderne, demokratische neue Deutschland vorstellen, mit dem wir uns identifizieren.

"Integration" und "friedliches Zusammenleben" wird auch beim Gegenbesuch in Israel, im Oktober 2009, eine Rolle spielen. Dann werden uns die israelischen Mitschüler(innen) erfolgreiche Projekte zur Integration verschiedener Initiativen in Israel vorstellen.  

Für eine Foto-Slideshow aller Bilder des Rhein-Sieg-Gymnasiums klicken Sie
hier

 


Kontakt

Herr Gustav Houtrouw
(verantwortlicher Leiter des Austauschprogramms mit Israel)      

Rhein-Sieg-Gymnasium
Hubert-Minz-Straße 20
53757 Sankt Augustin
Tel: 02241-202190
Fax: 02241-29171

 

Anita-Lichtenstein-Gesamtschule, Geilenkirchen
Yoana Zhabotinsky School, Israel

Dokumentation einer Schulpartnerschaft

Im Herbst/Winter 2007 wurde der zweite Versuch von der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule unternommen, eine Partnerschule in Israel zu finden. Herr Walter Scheufen hat dazu an einem Seminar des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) der Kultusministerkonferenz der Bundesländer (KMK) vor Ort in Israel teilgenommen und konnte so erste Kontakte zur "Yoana Zhabotinsky School" knüpfen.

Allen, die sich näher über diesen ersten Besuch informieren möchten, können hier den Bericht von Herrn Scheufen als PDF-Datei herunterladen.



Nach den ersten Kontakten zwischen der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule und der israelischen Yohana Jabotinsky School in Beer Yakov im Herbst/ Winter 2007, statteten 14 israelische Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen Sara Mossen-Daar und Irina Arieli der Stadt Geilenkirchen im Herbst 2008 erstmals einen Besuch ab.

Sehen Sie hier einige Auszüge aus der liebevoll gestalteten Dokumentation von Walter Scheufen:



In Vorbereitung auf den Besuch der israelischen Delegation vom 15. bis 25. September wurde die Schule in ein Jugendhotel umgebaut, die Räume umgestaltet, Betten vom Deutschen Roten Kreuz, Bettwäsche der Nato-Airbase geliehen und so eine gemütliche Wohnatmosphäre zu schaffen.

 

Walter Scheufen hatte die Jugendlichen aus Israel am Morgen des 15.09. am Flughafen Köln/Bonn abgeholt.

Zusammen mit Gabriele Czech koordinieren die beiden Lehrer der Gesamtschule die Austauschmaßnahme und waren in den Tagen des Austausches mit den israelischen Schülern und ihren Lehrerinnen unterwegs.

 

 

Gemeinsames Essen und Kennenlernen der Schüler
Dienstag, 16.September

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Mittwoch, den 17.September, fand mit den israelischen Besuchern ein Stadtrundgang durch Geilenkirchen mit Empfang durch den Bürgermeister Borghorst im Ratsaal statt.

 

Anschließend fand eine ergreifende Zeremonie zur Erinnerung an Anita Lichtenstein, der Namensgeberin der Schule, statt. 

 

 

Am Donnerstag, 18.September, fanden eine Fahrt nach Aachen mit zweisprachiger Stadtführung sowie ein Besuch der dortigen Synagoge statt.


 

Am Freitag, 19.September, fuhren alle Beteiligten nach Amsterdam und besuchten dort das Anne-Frank-Haus und machten eine Schiffsfahrt durch die Grachten.

Am darauf folgenden Freitagabend wurde gemeinsam der Beginn des Sabbats zelebriert.
 

Am darauf folgenden Tag fand eine Vergnügungsfahrt ins Phantasialand statt. Den Samstagabend und den Sonntag verbrachten die Kinder bei den deutschen Gastfamilien, die Lehrerinnen verbrachten das Wochenende in Aachen.
Am Montag, 22.September, fuhren die Beteiligten in die Bezirkshauptstadt Köln. Dort wurden Führungen angeboten und alle hatten Gelegenheit zum Shoppen.

 


Am Dienstag, 23.September, fand eine Ganztagsfahrt nach Antwerpen mit Führung durch das jüdische Viertel, einer Synagoge und die Besichtigung des Stadtzentrums statt.

Am Tag vor der Abreise der israelischen Gäste, 24. September, kochten diese für ihre Gastgeber das jüdische Neujahrsessen. Als Erinnerung an den Beginn der neuen Schulpartnerschaft pflanzten sie gemeinsam ein kleines Nussbäumchen.

 

 

Am Tag der Abreise, 25.September, besuchten alle Beteiligten noch den Landtag in Düsseldorf auf Einladung des Heinsberger Abgeordneten Bernd Krückel. Die Verabschiedung am Flughafen Köln-Bonn war mit vielen Tränen und der Hoffnung auf Israel 2009 verbunden. 

 

 

 

 

 

 

Heisenberg - Gymnasium in Dortmund

Das Heisenberg- Gymnasium Dortmund kann auf eine über 20 jährige erfolgreiche Schulpartnerschaft mit der Tchernikovsky- Highschool in Netanya / Israel zurückblicken. Generationen von Schülerinnen und Schülern engagieren sich seitdem für die Verständigung zwischen Israel und Deutschland und haben, neben den durch den Besuch der Partnerschulen entstehenden persönlichen Kontakten zwischen den Jugendlichen, auch immer wieder gemeinsam Projekte bearbeitet.
Einige wenige herausragende Projekte möchten wir hier kurz vorstellen:

Hier finden Sie weiterführende allgemeine Informationen über die Schulpartnerschaft des Heisenberg-Gymnasiums mit der Tchernikovsky- Highschool in Israel.

1. Sommer 2000: Erstellung eines Audioguides für die Gedenkstätte Yad Layeled in Lohamei Haghetaod
Bei einem Besuch der Schüler(innen) aus Dortmund in Netanya wurde die Gedenkstätte Yad Layeled in Lohamei Haghetaod besucht. Dort fiel den Schüler(innen) auf, dass es dort keine deutschsprachigen Audioguides gibt. Die Idee, selber einen Audioguide zu erstellen, griff eine 6ste Klasse des Heisenberg-Gymnasiums auf und im Jahr 2000 konnte dann der Gedenkstätte Yad Layeled tatsächlich der von den Schülern erstellte und auch selbst eingesprochene Guide überreicht werden.
Weiterführende Informationen:
Jahrbuch
Tchernikovsky- Highschool in Netanya / Israel

2. 2003: Projekt Begleitbuch/Audio-Guide für die Gedenkstätte "Steinwache" in Dortmund

Seit Jahren haben die Besuchergruppen aus der Partnerschule in Netania es bedauert, dass eine hebräische Version der Ausstellungs-Texte in der Gedenkstätte "Steinwache" in Dortmund nicht erhältlich ist und eine englischsprachige Führung allenfalls für Gruppen, nicht aber für Einzelbesucher oder Kleingruppen zur Verfügung steht.
Ermutigt durch den bereits im Jahr 2000 erfolgreich produzierten Audioguide für die israelische Gedenkstätte Yad Layeled entstand der Gedanke, israelische Schüler(innen) die Übersetzung der Ausstellungstexte übernehmen zu lassen.  Auch hier wurde ein Audioguide, diesmal in hebräischer Sprache erstellt. Zusätzlich arbeiteten die israelischen und deutschen Jugendlichen bei einem Besuch der israelischen Jugendlichen in Dortmund gemeinsam an einem Begleitbuch zur Ausstellung.
Weiterführende Informationen:
Projekt Audioguide "Steinwache"

3. Sport schlägt Brücken
2008 lag der Fokus auf der sportlichen Völkerverständigung. Gemeinsame wurden Fußball- und Volleyballspiele organisiert und ein Friedenscamp besucht. Für die Jugendlichen, die in diesem Jahr Israel besuchten, gab es noch ein zusätzliches Highlight: Sie bekamen die Gelegenheit, ein Spiel des Fussballclubs Maccabi Netanya zu besuchen. Dort trafen sie auch den Trainer Lothar Matthäus und einige der Spieler.
Weiterführende Informationen:
Jahrbuch 2008
Pressebericht: Durch Fußball Brücken schlagen
Zeitungsbericht

Auszüge aus einem Interview mit Lothar Matthäus

4. Friedhofsprojekt
In diesem Projekt haben Schüler(innen) zusammen mit den israelischen Gastschüler(innen) den "jüdischen Teil" des Dortmunder Ostfriedhofs kartiert und im Nachgang das Schicksal der auf den Grabsteinen verzeichneten Namen in Israel und Deutschland recherchiert.
Friedhofsprojekt
Plan des Ostfriedhofes in Dortmund
Fotos aus Israel

Schüleraustausch des Mercator Berufskollegs/Moers

 

Seit 1981 beschäftigt sich der Arbeitskreis Internationale Jugendarbeit mit Israel im Kreis Wesel mit dem Deutsch - Israelischen Jugendaustausch. Aus dem Jugendaustausch Moers-Ramllah entstand dann mit Hilfe des Arbeitskreises 1987 die offizielle Städtepartnerschaft zwischen Moers und Ramla. Angestoßen wurde dieser rege Austausch vom Mercator Berufskolleg in Moers. Immer wieder reisen Jugendliche nach Israel und organisieren auch den Gegenbesuch. Im März 2008 reiste eine Gruppe nach Ramallah und erlebte dort eine aufregende Woche. Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

Ankunft in Israel

Sonntag, 15. März 2009 / Köln, 6 Uhr morgens am Köln/Bonner Flughafen:

Bericht von: Stefphane "Stuggi" Ragnit
Die 10 Leute aus Köln/Solingen/Mettingen stehen in den Startlöchern für den Jugendaustausch nach Haifa/Israel. Nachdem die normalen Kontrollen am  Flughafen abgeschlossen sind, steht der 4 stündige Flug an. Schon von oben sieht man ein leicht bewölktes Land mit viel sattem Grün.

Ja... irgendwie war mir schon von vornerein klar gewesen, dass ich - durch
meine Baggy Jeans, Windbreaker Jacke und Mesh Cap - ein wenig anders
aussehe. Aber anscheinend sieht dies nicht komisch sondern eher suspekt aus,
denn kaum gelandet werden Mirijam und ich erstmal zur Seite genommen und
interviewt.

Naja... erstmal raus in die Sonne und in das 17Grad warme Land! Palmen
erstellen schon den ersten "wow-effekt". Die Fahrt nach Haifa den zweiten.
Schöne Gebäude, viel Grün und die atemberaubende Aussicht zum Meer...
traumhaft! Schon hier fällt es uns schwer, das Kinn nicht am Boden zu
halten.

Im Mulada - unserer Unterkunft - angekommen, werden die Zimmer erstmal
eingeteilt und danach die Dachterasse gestürmt... Jetzt sind die Kinnläden vom
Boden nichtmehr los zu kriegen. Die komplette Stadt liegt vor uns und nicht
weit von uns scheint das Meer.

Nach kurzer Ruhezeit fängt auch schon das Programm für uns an:

Ab ins Rutenberg Institut und die Gruppe kennenlernen, mit denen wir direkt
in die erste Arbeitsphase kommen: Die Planung unseren ersten Drehtages
morgen Nachmittag.

    

Die Vorbereitungen für die Reise nach Israel gehen in die heiße Phase!

Köln, 01.03.2009

Der Countdown läuft. Schon am 15.03.2009 werden sich acht Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen auf den Weg nach Israel machen. Erwartet werden sie im Rutenberg Institut in Haifa von einer Gruppe israelischer Jugendlicher, mit denen sie gemeinsam eine Woche lang an einem Filmprojekt arbeiten werden. Sowohl die inhaltliche als auch die technische Umsetzung liegt dabei in der Hand der Jungendlichen.
Betreut werden die Jugendlichen vom JFC Medienzentrum in Köln, das auch für die Zusammenstellung der Gruppe zuständig war. In einem Bewerbungsverfahren, das sowohl die Motivation der Teilnehmer(innen) an diesem Projekt, als auch die technischen Fertigkeiten im Bereich Film abfragte, fiel die Entscheidung auf acht junge Erwachsene.
Nachdem die Gruppenmitglieder untereinander bereits virtuell Kontakt aufgenommen hatten, trafen sie sich gestern zum ersten Mal persönlich und gingen engagiert ans Werk. Die organisatorischen Fragen waren schnell geklärt und so wurde direkt inhaltlich gearbeitet. In Kleingruppen konzipierten die Teilnehmer(innen) erste Themenvorschläge für das Filmprojekt in Haifa und stellten ihre Ergebnisse dann in größerer Runde vor.

 


In der nächsten Woche werden die Themenvorschlägen aus Nordrhein-Westfahlen mit denen der israelischen Gruppe in einer Videokonferenz abgestimmt, so dass dann beim Zusammentreffen in Haifa direkt mit den Filmarbeiten begonnen werden kann.
Während des einwöchigen Aufenthaltes in Haifa, wird die Gruppe täglich über ihre Aktivitäten auf der Projekte-Website berichten. Im Laufe der nächsten zwei Wochen können Interessierte auf dieser Website schon im Vorfeld die Gruppenmitglieder, sowohl auf deutscher als auch auf israelischer Seite, kennen lernen und die Reisevorbereitungen mitverfolgen.
Der Austausch findet im Rahmen des Projektes NRW/Israel: Bei uns...Bei euch? statt. Ziel des Gesamtprojektes ist es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich im virtuellen sowie im realen Leben näher kennen zu lernen. Sie sollen so Eindrücke aus dem Leben der jeweils anderen gewinnen, Gemeinsamkeiten entdecken und Neues aus einer anderen Kultur erfahren. Bei der gemeinschaftlichen Produktion der Beiträge wird zudem die Medienkompetenz der jungen Teilnehmer(innen) gefördert.
Aufregende Wochen warten auf die Jugendlichen - Wir sind gespannt auf das Ergebnis!


Hier finden Sie ein Interview mit Heiko Walter  vom JFC Medienzentrum, Köln.

Dokumentation der Schülerbegegnung 2008

   

Für die Zeit vom 13. bis 27. Oktober 2008 kamen 26 Schülerinnen und Schüler von der Yizhak-Rabin-Schule in Nahariya, Bielefelds israelischer Partnerstadt, nach Deutschland. Sie wohnten bei Schülerinnen und Schülern vom Gymnasium Heepen, Helmholtz-Gymnasium und Ceciliengymnasium.

Lesen Sie hier mehr über die Begegnung.

Ein Reisebericht von Michael Krebs, Israel-Fahrt 2008/2009

Gemeinsam mit dem Schauspieler Andreas Schmidt-Schaller, der Regisseurin Swentja Krumscheidt und deren gemeinsamen Sohn Matti Schmidt-Schaller trat Michael Krebs/malereimedizinmusik am 31.12.2008 von Frankfurt die Reise nach Israel an. Gemeinsam wurden dort verschiedene Gespräche geführt, um die gemeinsamen Projekte für 2009 im deutsch-israelischen Jugendaustausch vorzubereiten.

Lesen Sie hier mehr über die Reise nach Israel.

 

Zum Archiv.

 


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