geschrieben von Bonny Boecker (21. März 2009)
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Heute, an unserem letzten Tag in Israel, waren wir mit einem neuen Tourguide in den Bergen Israels. Zwi Rosenblatt führte uns durch den Tag und erklärte uns Verschiedenes, sowohl historisches, wie auch neues. Den ersten Stopp des Tages legten wir an der Babtisten Kirche am Jordan hin, wo angeblich Jesus getauft wurde und wo viele Gläubige heute noch hin pilgern.
Nach kurzer Erklärung von Zwi, fuhren wir weiter zum See Genezareth, einem natürlichen See, welcher mit einer Länge von 22 km und einer Breite von 18 km einer der wichtigsten Teile der Wasserversorgung  Israels ist.  Unsere drei starken Männer, Malte, Mirco und Basti wagten den Sprung ins kalte Wasser, die Mädels kniffen und haben stattdessen die Sonne genossen und Eisgegessen. Der Anblick des Sees war atemberaubend, wie die Sonne auf dem Wasser geglänzt hat.

see-genezareth

Der Weg führte uns nach einer viel zu kurzen halben Stunde weiter durch Tiberias in Richtung Golanhöhen. Meiner Meinung nach hätten wir den ganzen Tag am See verbringen können, doch der enge Zeitplan lies dies nicht zu, denn wir hatten noch viel vor. Wir fuhren immer weiter in die Berge und kamen schließlich zu einem Wasserfall auf ca. 600 m über dem Meeresspiegel. Wir waren überwältigt von der Schönheit und Natürlichkeit dieses Ortes. Gegen Mittag  kamen wir in ein Drusen-Dorf in welchem wir aßen. Mal was ganz neues: Falafel.
Dann fuhren wir weiter zu den Golanhöhen, um welche sich in vergangener Zeit Syrien und Israel gestritten haben. Der Ausblick auf dem Berg war unglaublich. Man konnte bis nach Syrien und Jordanien schauen und unser Reiseführer Zwi erklärte uns den politischen Konflikt zwischen Syrien, Libanon und Israel. Da die Golanhöhen ein Militärstützpunkt waren, konnte man dort auch durch die Schützengräben und durch einen Bunker gehen, ganz schön gruselig wenn man sich vorstellt, dass dort vor nicht allzu langer Zeit gekämpft wurde.

golan

Vom Wind durchgefroren gingen wir zurück zum Bus und fuhren durch die Golanhöhen zu  einem Kibbuz, von wo aus man eine wunderschöne Aussicht auf den See Genezareth hatte.  Für mich war dieser Tag einer der absoluten  Highlights, weil mir die Natur dort sehr gut gefallen hat. Alles war grün und man konnte schauen so weit das Auge reicht. Außerdem war es interessant mit einem recht liberalen Tourguide  über politische Dinge zu diskutieren und eine andere Ansicht der Dinge die zwischen Israel und dem Gazastreifen passieren, zu erfahren.
Als wir dann gegen 7 Uhr nach Haifa zurückkamen, war es auch schon Zeit zu packen, denn um 8 trafen wir uns zum letzten mal mit der Israelischen Gruppe, um die Resultate unserer gemeinsamen Arbeit zu begutachten. Danach ging es gemeinsam zum Essen, welches heute wirklich super war, was nicht heißen soll, dass es vorher nicht gut war, und schlangen uns den Bauch voll.

israelischer-tanzabend

Dann kam das absolute Highlight des Tages: eine Israelische Folklore Tänzerin mit Plateauschuhen, die ein wenig verrückt war. Dennoch waren die Tänze lustig und wir haben fast nur gelacht. Nach dem Tanzen ging es ein letztes Mal zur Promenade wo wir Haifa „Tschüss“ sagten.
Es war eine tolle und erlebnisreiche Woche. Danke!


geschrieben von Elsa Breit (20. März 2009)
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Was wäre unser Frühstück ohne eine lustige Geschichte von Mirijam. So beginnt auch unser vorletzter Tag hier in Haifa. Kaum aufgegessen, geht es weder mit dem Vanille- noch mit dem Erdbeer-Flavour-Bus ins „Ghetto Fighter House“ im Kibbuz Lochame’HaGetaot.

Die Herausforderung, mal für zwei Stunden ernst zu bleiben, meistert unsere Gruppe erstaunlich gut. Dort werden wir über den Holocaust aus der Sicht Israels aufgeklärt. Mit verschiedenen Präsentationen aus den letzten 50 Jahren wird eindrucksvoll gezeigt, was nicht in Vergessenheit geraten soll.

holocaust_museum holocaust_museum_1

Wie untypisch für unsere Reise geht’s  mal wieder zum Essen nach Akko. Neben Falafel, Salat und Peperoni gibt es wie immer eine Menge Humus. Der Versuch, uns dadurch ruhig zu stellen, misslingt, denn man kann uns schon aus 100 Meter Entfernung hören.

Hier lernten wir, was Napoleon aufgrund zu kurzer Leitern verpasst hatte: heilige Toiletten, bunte Basare, frische Fische, Tierhotels und den schönen Garten hinter der Mauer.

akko ako_1

Für zehn Schekel (zwei Euro) hätte er uns im Boot in den Libanon begleiten können. Hat er aber nicht. Na, wer zu spät kommt, verpasst das Beste. Unsere befürchtete Entführung entpuppte sich allerdings  als lustige Fotosession auf hoher, stürmischer  See. So eine verrückte Truppe hätte zum Selbstschutz vermutlich niemand mitgenommen. Gut durchgepustet fahren wir zurück nach „Hyfer Hyfer“.

akko_boot_malte_elsa_fabian


geschrieben von tarhan (19. März 2009)
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Die letzten Tage in Haifa brechen an und die Produktion des Film geht mit großen Schritten voran. Daneben kommt auch das Begleitprogramm nicht zu kurz. Heute war die Gruppe im Drusen-Dorf in der Nähe von Haifa mit dem Namen Daliath el Carmel unterwegs. Nach dem Ausflug stand wieder Studioarbeit auf dem Plan!

Wenn ihr hören wollt, wie es den TeilnehmerInnen dabei ergangen ist, hört euch das Telefoninterview mit Mirijam an:

Interview



geschrieben von tarhan (18. März 2009)
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Die Zeit rennt und die ersten Schritte in Richtung Filmproduktion sind bereits geschafft! Das israelisch/deutsche Team hat gemeinsam bereits ein Grobkonzept für den Film entwickelt und war schon auf den Straßen Haifas unterwegs um erste Interviews zu führen. Vorläufiger Arbeitstitel des Films ist übrigens “Culture Talk”

Wenn ihr mehr über die gemeinsame Arbeit und die ersten Filmsequenzen wissen wollt, dann klickt auf den unten stehenden Link und hört in das Interview mit Malte rein:

Telefoninterview mit Malte


geschrieben von tarhan (18. März 2009)
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geschrieben von Emilia Sieben (17. März 2009)
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Dienstag, 17.03.2009

Heute sind wir nach Jerusalem gefahren. Wir, das heisst die deutsche Gruppe, einige Teilnehmer der israelischen  Gruppe und Silvi Behm vom Rutenberginstitut. So war unsere Gruppe recht groß und sehr lustig.

Die Fahrt nach Jerusalem hat sehr lange gedauert, aber als wir es dann geschafft hatten, hatten wir als erstes einen unglaublich tollen Ausblick auf die Stadt mit den Tempeln auf der einen Seite und die Wüste auf der anderen Seite.

Auf dem Ölberg.

Auf dem Ölberg.

Auf der Fahrt hat uns unser Tour Guide Joram einiges über die Geschichte der
Stadt Jerusalem erzählt und warum es die Stadt der drei Religionen ist.

Die Klagemauer.

Die Klagemauer.

Als erstes waren wir bei der Klagemauer, üblich ist es, dass vor allem Juden aber auch Christen Zettel mit ihren Wünschen und Gebeten in die Mauer stecken, damit diese wahr werden. Joram hat uns dazu eine lustige Geschichte erzählt, nämlich das Barack Obama vier Monate bevor er Präsident wurde, an der Klagemauer war und seinen Wunsch in die Mauer gesteckt hat: und nun ist er Präsident!!

Malte schreibt seinen Wunschzettel an der Klagemauer.

Malte schreibt seinen Wunschzettel an der Klagemauer.

Danach sind wir durch die Altstadt gelaufen, durch das Gewirr von kleinen Gassen, mit vielen Geschäften, bis wir dann zu der Grabeskirche kamen, in der Jesus begraben ist. Die Kirche war sehr voll und überall liefen Priester umher und haben mit Weihrauch durch die Gegend gewedelt… Nachdem wir uns beim Mittagessen gestärkt hatten, waren wir noch auf dem Markt shoppen, die Händler haben einem unverschämte Preise genannt und man musste handeln so gut man eben konnte. Später ging es noch in die Neustadt und ins Regierungsviertel.

Auf der Rückfahrt sind wir dann noch in ein Viertel gefahren, in dem Orthodoxe Juden leben. Das war sehr Eindrucksvoll. Unser Tour Guide hat erzählt, dass die Männer den ganzen Tag beten und auch eigentlich keine Zeit zum Arbeiten haben. Es wird früh geheiratet und es ist wohl fast schon ein Wettbewerb, wer die meisten Kinder bekommt. Diese Orthodoxen Juden leben so gut wie von der Außenwelt abgeschlossen, es gibt weder Zeitung, Radio noch Fernseher und verreisen tun sie auch nicht. Alles was für sie an Informationen wichtig ist, nämlich wer, wann, wo geheiratet hat etc. stand auf Plakaten an einer Mauer.

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Gruppenfoto in Jerusalem

Die Rückfahrt war sehr lustig, es wurde viel gelacht und alle waren etwas aufgedreht. Den Tag über hat man gemerkt, wie alle richtig aufgetaut sind und überhaupt dass die Stimmung super war.


geschrieben von tarhan (16. März 2009)
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Die Reisegruppe ist im grünen Haifa angekommen und Sebastian - Teilnehmer aus NRW - schildert in einem Telefoninterview seine ersten Eindrücke, berichtet vom Ausflug in die Bahai-Gärten und der tollen Aufnahme durch die israelischen Jugendlichen.

Klickt den folgenden Link für das gesamte Interview:

Telefoninterview mit Sebastian


geschrieben von Stefphane Ragnit (15. März 2009)
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Die 10 Leute aus Köln/Solingen/Mettingen stehen in den Startlöchern für den Jugendaustausch nach Haifa/Israel. Nachdem die normalen Kontrollen am Flughafen abgeschlossen sind, steht der 4 stündige Flug an. Schon von oben sieht man ein leicht bewölktes Land mit viel sattem Grün.

Ja… irgendwie war mir schon von vornerein klar gewesen, dass ich - durch meine Baggy Jeans, Windbreaker Jacke und Mesh Cap - ein wenig anders aussehe. Aber anscheinend sieht dies nicht komisch sondern eher suspekt aus, denn kaum gelandet werden Mirijam und ich erstmal zur Seite genommen und interviewt.

Naja… erstmal raus in die Sonne und in das 17Grad warme Land! Palmen erstellen schon den ersten “wow-effekt”. Die Fahrt nach Haifa den zweiten. Schöne Gebäude, viel Grün und die atemberaubende Aussicht zum Meer… traumhaft! Schon hier fällt es uns schwer, das Kinn nicht am Boden zu halten.

Im Mulada - unserer Unterkunft - angekommen, werden die Zimmer erstmal eingeteilt und danach die Dachterasse gestürmt… Jetzt sind die Kinnläden vom Boden nichtmehr los zu kriegen. Die komplette Stadt liegt vor uns und nicht
weit von uns scheint das Meer.

Nach kurzer Ruhezeit fängt auch schon das Programm für uns an:

Ab ins Rutenberg Institut und die Gruppe kennenlernen, mit denen wir direkt in die erste Arbeitsphase kommen: Die Planung unseren ersten Drehtages morgen Nachmittag.


geschrieben von tarhan (13. März 2009)
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Der Countdown läuft. Schon am 15.03.2009 werden sich acht Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen auf den Weg nach Israel machen. Erwartet werden sie im Rutenberg Institut in Haifa von einer Gruppe israelischer Jugendlicher, mit denen sie gemeinsam eine Woche lang an einem Filmprojekt arbeiten werden. Sowohl die inhaltliche als auch die technische Umsetzung liegt dabei in der Hand der Jungendlichen.

Betreut werden die Jugendlichen vom JFC Medienzentrum in Köln, das auch für die Zusammenstellung der Gruppe zuständig war. In einem Bewerbungsverfahren, das sowohl die Motivation der Teilnehmer(innen) an diesem Projekt, als auch die technischen Fertigkeiten im Bereich Film abfragte, fiel die Entscheidung auf acht junge Erwachsene.

Nachdem die Gruppenmitglieder untereinander bereits virtuell Kontakt aufgenommen hatten, trafen sie sich gestern zum ersten Mal persönlich und gingen engagiert ans Werk. Die organisatorischen Fragen waren schnell geklärt und so wurde direkt inhaltlich gearbeitet. In Kleingruppen konzipierten die Teilnehmer(innen) erste Themenvorschläge für das Filmprojekt in Haifa und stellten ihre Ergebnisse dann in größerer Runde vor.

In der nächsten Woche werden die Themenvorschlägen aus Nordrhein-Westfahlen mit denen der israelischen Gruppe in einer Videokonferenz abgestimmt, so dass dann beim Zusammentreffen in Haifa direkt mit den Filmarbeiten begonnen werden kann.

Während des einwöchigen Aufenthaltes in Haifa, wird die Gruppe täglich über ihre Aktivitäten auf der Projekte-Website berichten. Im Laufe der nächsten zwei Wochen können Interessierte auf dieser Website schon im Vorfeld die Gruppenmitglieder, sowohl auf deutscher als auch auf israelischer Seite, kennen lernen und die Reisevorbereitungen mitverfolgen.

Der Austausch findet im Rahmen des Projektes NRW/Israel: Bei uns…Bei euch? statt. Ziel des Gesamtprojektes ist es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich im virtuellen sowie im realen Leben näher kennen zu lernen. Sie sollen so Eindrücke aus dem Leben der jeweils anderen gewinnen, Gemeinsamkeiten entdecken und Neues aus einer anderen Kultur erfahren. Bei der gemeinschaftlichen Produktion der Beiträge wird zudem die Medienkompetenz der jungen Teilnehmer(innen) gefördert.

Aufregende Wochen warten auf die Jugendlichen - Wir sind gespannt auf das Ergebnis!

Hier finden Sie ein Interview mit Heiko Walter  vom JFC Medienzentrum, Köln.